Veranstaltungen und Termine:


5.-16. Aug 2012

5. bis 16. August 2012 auf dem Gelände des ehemaligen KZ Uckermark

Einladung zum antifaschistischen feministischen Bau- und Begegnungscamp zum ehemaligen Jugendkonzentrationslager für Mädchen und junge Frauen und späterem Vernichtungslager Uckermark

Im August 2012 findet wieder das antifaschistische feministische Bau- und Begegnungscamp zum ehemaligen Jugendkonzentrationslager für Mädchen und junge Frauen und späterem Vernichtungslager Uckermark statt. Die Einladung und weitere Infos sind zu finden unter Baucamps.


22 Apr 2012

22. April 2012, 14:30 Uhr auf dem Gelände des ehemaligen KZ Uckermark

Gedenkfeier zum 67. Jahrestag der Befreiung des ehemaligen Jugendkonzentrationslagers für Mädchen und junge Frauen und späteren Vernichtungslagers Uckermark ..

von 13.30 bis 17.00 Uhr gibt es einen Busshuttle zwischen der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück (Abfahrt vor dem Besuchsinformationszentrum BIZ) und dem Uckermarkgelände

Alle Infos finden Sie auf diesem Flyer zum Herunterladen


22 Jan 2012

Sonntag, 22. Januar 2012 ab 13:00 Uhr im Polittbüro (Steindamm 45) in Hamburg

Zum 67. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee laden wir herzlich ein zur Veranstaltung des Auschwitz-Komitees ..

Prof. Dr. György Dénes berichtet über seine Deportation, seine Zeit in den Konzentrationslagern Bergen-Belsen und Theresienstadt und sein Leben in Ungarn seit 1945. Er spricht über Antisemitismus, Antiziganismus und Rechtspopulismus in Ungarn heute.
Anschließend:
Podiumsgespräch mit Prof. Dr. György Dénes, Budapest, Heidburg Behling, Freundeskreis KZ-Gedenkstätte Neuengamme und Dr. Detlef Garbe, Direktor der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.

Auschwitz-Komitee in der BRD e.V.

* Eintritt frei. Die Räume sind mit Einschränkungen mit dem Rollstuhl erreichbar. Bei Bedarf wird die Veranstaltung in Deutsche Gebärdensprache gedolmetscht. Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung, Hamburg.

Weitere Infos zur Veranstaltung des Ausschwitz-Komitees und zur Woche des Gedenkens (zum Herunterladen als pdf)


Aktuelle (Kurz-)Mitteilungen:

Pressemitteilung anlässlich der Unterzeichnung des Städtebaulichen Vertrages

Januar 2012. Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark begrüßt die Unterzeichnung als ersten Schritt auf dem Weg zu einem "Gedenkort Uckermark" (zum Herunterladen als PDF)

Rückbau der Militärruinen auf dem ehemaligen Lagergelände in greifbarer Nähe

Am 10. Januar 2012 erreichte uns die freudige Nachricht, dass der Städtebauliche Vertrag von allen beteiligten Parteien unterschrieben wurde. Diese Vertragsunterzeichnung war die letzte große formale Hürde auf dem Weg zum Rückbau der Militärruinen auf dem ehemaligen Lagergelände (Konversion), als Voraussetzung zur Schaffung eines würdigen Gedenkorts.
Als nächster Schritt wird die Gesellschaft für Konversion ein Unternehmen mit der Durchführung der Konversionsmaßnahme beauftragen (per Ausschreibung). Die Rückbauarbeiten werden voraussichtlich im Frühjahr beginnen. Unsere Freude über diese Nachricht ist riesig: Seit wir mit Ihrer/eurer Unterstützung den Konversionsprozess angestoßen haben, sind bereits einige Jahre vergangen. Wir haben zusammen mit Ihnen/euch viel Energie in die Durchsetzung dieser Maßnahme gesteckt und es sah nicht immer gut aus. Doch jetzt freuen wir uns sehr und hoffen, dass die gemeinsame Gestaltung des zukünftigen Gedenkorts in der Uckermark AG genauso positiv verläuft. Vielen Dank für Ihre/eure Unterstützung!

Unterzeichnung des städtebaulichen Vertrags voraussichtlich noch 2011 - Ein weiterer Schritt in Richtung würdiger Gedenkort

Berlin, 11. November 2011: Vor zwei Tagen schrieb der Landtagsabgeordnete Torsten Krause in einer Presseerklärung, dass die Unterzeichnung des städtebaulichen Vertrags offensichtlich kurz bevorsteht: "Im Rahmen der heutigen Beratung des Brandenburgischen Landtages habe ich die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Frau Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst gefragt, wann der städtebauliche Vertrag zwischen der BIMA, dem Land Brandenburg und der Kommune Fürstenberg/ Havel unterzeichnet werde. Nach Ihrer Auskunft ist der Vertrag zwischen allen drei Parteien ausverhandelt und zurzeit in der Schlussprüfung seitens der BIMA. Die Ministerin geht davon aus, dass der Vertrag zwischen den drei Partnern noch vor Ablauf des Jahres 2011 unterzeichnet wird." Diese Einschätzung wurde heute auf Nachfrage auch seitens der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) bestätigt.
Der städtebauliche Vertrag ist Voraussetzung für die Nutzung von Fördermitteln zur Umgestaltung des ehemaligen Lagergeländes zu einem würdigen Gedenkort. Sobald der Vertrag unterzeichnet ist, könnten die Rückbaumaßnahmen der militärischen Überbauungen des ehemaligen Lagergeländes in die Wege geleitet werden.

Mai 2011: Aktueller Stand zum Thema Konversion / Gedenkort ehemaliges Jugendkonzentrationslager und späteres Vernichtungslager Uckermark

als PDF

Wir als Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark möchten uns an dieser Stelle herzlich bei allen Unterstützer_innen bedanken, die uns in den letzten Monaten durch Briefe und Diskussionsbeiträge geholfen haben, die Konversion auf den Weg zu bringen. Die Konversion ist der erste Schritt, um den Gedenkort Uckermark zugänglich zu machen und um hier weiter an der Entstehung eines würdigen Gedenkortes zu arbeiten.

Das Gelände wird voraussichtlich noch dieses Jahr in Landeseigentum (Brandenburg) übergehen. Dieser Eigentümerwechsel war Vorraussetzung für die Konversion.  Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Konversion noch 2011 stattfindet und sie muss bis 2013 abgeschlossen sein.

Die Fragen der Konzeption und der Zukunft des Gedenkortes ehemaliges KZ Uckermark werden in verschiedenen Arbeitsgruppen und auf einem von der Initiative angeregten Runden Tisch diskutiert. Frau Ministerin Münch hatte die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten – wozu die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück gehört – im Juli 2010 darum gebeten, gemeinsam mit der Initiative ein Konzept zu erstellen. In einem Prozess, der von Zeitdruck geprägt war, sind lediglich 7 gemeinsame Punkte mit der Initiative von Seiten der Mahn – und Gedenkstätte abgesprochen worden. Alle anderen Punkte des 10 seitigen  Papiers sind von Seiten der Initiative stark kritisiert worden. Das genannte Papier der Gedenkstätte, wie auch der alternative Konzeptentwurf der Initiative und die Ideen  von Madame Chalut (IRK) werden seit Anfang des Jahres 2011 in der einberufenden "Uckermark AG" diskutiert. Einer der wichtigen Diskussionspunkte ist die Bezeichnung der zwei Phasen des KZ Uckermarks. Den von der Mahn – und Gedenkstätte benutzte Begriff "Jugendschutzlager" bzw. "Selektions- – und Sterbelager"  lehnt sowohl die  Initiative,  als auch die LGRF und der VVN BdA ab. Der Begriff "Jugendschutzlager" wird von Seiten der Initiative wenn überhaupt nur in der historischen Beschreibung benutzt. Als Begriff um das menschenverachtende Geschehen an diesem Ort zu markieren ist er verharmlosend und zollt den Mädchen und jungen Frauen, die hier inhaftiert wurden u.A. keinen Respekt.

Die Uckermark AG ist offen für interessierte Mitstreiter_innen. Bisher haben an denen im Februar und April 2011 stattgefundenen Treffen die Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis, die VVN BdA, die Mahn – und Gedenkstätte und der internationale Förderverein , der Fürstenberger Förderverein Mahn und – Gedenkstätte Ravensbrück und die Initiative regelmäßig teilgenommen. Das IRK in Person von Madame Chalut war an dem Treffen im April zugegen. Der Initiative ist die Einbeziehung von Überlebenden- und Opferverbänden in diesen Prozess sehr wichtig und würde sich sehr freuen, wenn weitere Verbände  an dem Prozess mitwirken würden.

Die Uckermark AG ist der Ort, an dem Absprachen über den weiteren Weg zum würdigen Gedenkort getroffen werden sollen.  Ob es den Beteiligten gelingt ein gemeinsames Konzept in den nächsten Monaten zu erstellen bleibt fraglich, da hier verschiedenen Arbeitsformen und politische Sichtweisen aufeinandertreffen.

Als Dokumentation der Entwicklungen lesen Sie hier zum Thema Thema Konversion - Stand Ende Oktober 2010 (ausführlicher Bericht als PDF-Dokument)

Wir informieren gerne direkt über die aktuelle Situation des Geländes und den aktuellen Stand zur Konversion: Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e.V.
Postfach 360227
10972 Berlin
E-Mail Konversionsgruppe: initiative@gedenkort-kz-uckermark.de


Aus den vergangenen Jahren hier angekündigte Veranstaltungen und die Kurzmitteilungen mit thematischem Bezug zum JugendKZ und späteren Vernichtungslager Uckermark sammeln wir zur Dokumentation im Archiv als jeweiliges Jahresdokument (pdf).