Links zu themenverwandten Internet-Angeboten

Institutionen

Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis e. V.

Überlebende ehmalige Häftlinge der Frauenkonzentrationslager Moringen, Lichtenburg und Ravensbrück, Angehörige von ehemaligen Häftlingen sowie ein engagierter Freundeskreis gründeten im Rahmen ihrer Jahrestagung im August 1993 in Stuttgart den parteiunabhängigen Verein. Mit der Gründung hat sich die ehemalige Lagergemeinschaft Ravensbrück (Zusammenschluß von ehemaligen Häftlingen aus Ost und West seit der Wende) geöffnet für eine jüngere Generation, die alles tun will, das Vermächtnis der Opfer der Frauenkonzentrationslager zu wahren, die ehemaligen Frauenkonzentrationslager als Mahn- und Gedenkstätten zu erhalten und in diesen Institutionen mitzuarbeiten.

www.lg-ravensbrueck.de

Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Obwohl das eigentliche KZ-Gelände nach dem Krieg von der sowjetischen Armee genutzt wurde, fanden schon bald nach 1945 erste Gedenkveranstaltungen in Ravensbrück statt. 1959 wurde die Nationale Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück gegründet. Seit 1993 gehört die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück zur neugegründeten Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten.

www.ravensbrueck.de/mgr

ÖsterreicherInnen im KZ Ravensbrück

Lebensgeschichte - Themen - Recherche ...

Ergebnisse aus Recherchen, Forschungen und Gespräche, durchgeführt im Rahmen von wissenschaftlicher Tätigkeit am Institut für Konfliktforschung in Zusammenarbeit mit der österreichischen Lagergemeinschaft Ravensbrück und FreundInnen.
Das umfangreiche Material ist mit dem Anliegen veröffentlicht, die Erinnerung an die Frauen von Ravensbrück wach zu halten und ihre Geschichte bekannt zu machen. Unter den Porträtierten sind auch ehemalige Häftlinge der KZ Uckermark.
Die Website kann im Schulunterricht eingesetzt werden.

www.ravensbrueckerinnen.at/

KZ-Gedenkstätte im Torhaus Moringen

Zwischen 1933 und 1945 bestanden in Moringen - mitten im Ortskern - drei Konzentrationslager: das Männer-KZ (1933), das Frauen-KZ (1933-1938) und das Jugend-KZ (1940-1945). In den achtziger Jahren begannen Bürgerinnen und Bürger aus Moringen und Umgebung, sich intensiv mit der bis dahin verdrängten Geschichte der drei Moringer Konzentrationslager zu beschäftigen. Aus der Gruppe jener Bürgerinnen und Bürger, die mit großem Engagement die Aufarbeitung der Geschichte der Moringer Lager betrieben, entstand 1989 der Verein "Lagergemeinschaft und Gedenkstätte KZ Moringen e.V." Dieser ist auch der Träger der 1993 gegründeten KZ-Gedenkstätte im Torhaus.

www.gedenkstaette-moringen.de

Online GedenkstättenForum

Das Online GedenkstättenForum wurde von der Stiftung Topographie des Terrors zur Vernetzung der Gedenkstätten in Deutschland konzipiert und soll als interaktive Einstiegs- und Kommunikations-Plattform für den Gedenkstättenbereich dienen. Das Online GedenkstättenForum soll durch die Mitwirkung aller Interessierten zu einem Knotenpunkt für - leider nur - die deutsche Gedenkstättenlandschaft werden. Die umfangreiche Website bietet einen Veranstaltungskalender, ein Publikationsverzeichnis, das Textarchiv des GedenkstättenRundbriefs, eine Übersicht zu Projekten und Forschung, eine Newsgroup und mehr.

www.gedenkstaettenforum.de

Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten in Nordrhein-Westfalen e.V.

Auf den Seiten des Arbeitskreises finden sich ausführliche Informationen zu Gedenkstätten in NRW sowie Veranstaltungshinweise. Darüber hinaus wurde eine überregionale themenbezogene Linksammlung zusammengestellt.

www.ns-gedenkstaetten.de/nrw

Internet-Angebote zum Konzentrationslager Uckermark

nach oben

Martin Guses Homepage zu den Jugend-KZs Moringen und Uckermark

Martin Guse hat sich schon in seiner Magisterarbeit mit der Thematik der Jugendkonzentrationslager beschäftigt und die erste Ausstellung zum Thema, "Wir hatten noch gar nicht angefangen zu leben", erstellt. Er bietet auf seinen Seiten neben Informationen zu seiner Ausstellung und einer gut sortierten Linksammlung eine breit angelegte historische Darstellung v. a. des KZ Moringen. Er widmet einen Teil seiner umfänglichen Darstellung jedoch auch den KZs Ravensbrück und Uckermark.

www.martinguse.de/jugend-kz/uckeinfuerung.htm

Heike Kleffner: Spuren in der Uckermark

Artikel in der Online-Ausgabe der Jungle World Nr. 36 - 4. September 1997 zum ersten FrauenLesbenBaucamp 1997.

http://jungle-world.com/artikel/1997/36/38885.html

Dörthe Nielsen: "Hast es überstanden, wars gut, hast es nicht überstanden, wars auch recht."

Mädchen im Jugendschutzlager Uckermark des KZ-Komplexes Ravensbrück (Hausarbeit, Sommersemester 2006)

www.lwg.uni-hannover.de/wiki/M%C3%A4dchen_im_Jugendschutzlager_Uckermark

Internet-Angebote zum Umfeld der Thematik

nach oben

(Die hier zusammengestellten Links sind das Ergebnis einer Vorrecherche zum Thema KZ Uckermark, d. h. bieten lediglich eine punktuelle Auswahl aus dem weiten Feld der zum Thema NS-Zeit und Verfolgung zur Verfügung stehenden online-Information. Sie können keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit erheben; für umfassendere Sammlungen sei etwa auf die u. g. Site von shoah.de verwiesen.)

Online-Ausstellung "du bist anders?"

Die Internetseite »www.dubistanders.de« ist eine Online-Ausstellung über Jugendliche aus ganz Europa, die in der Zeit des Nationalsozialismus als »anders« ausgegrenzt und verfolgt wurden. Sie porträtiert 15- bis 21-Jährige, die nicht anders als heutige Jugendliche auch, Wünsche, Ängste, Träume und Überzeugungen hatten. Sie schrieben Tagebuch oder Gedichte, machten Musik oder spielten Fußball.

Einige der Jugendlichen sind prominent, so wie Sophie Scholl, die meisten aber sind unbekannt. Sie wurden aus unterschiedlichsten Gründen zu Verfolgten. So erinnert die Ausstellung an Lebensgeschichten von jüdischen Jugendlichen, Sinti, als »asozial« Verfolgten, Homosexuellen, politisch Andersdenkenden und Widerständlern, Menschen mit Behinderung, Zeugen Jehovas, Kriegsgefangenen, Kindern während der Leningrader Hungerblockade sowie Opfern der Wehrmachtsjustiz. Allen bislang 30 Akteuren der Ausstellung ist gemeinsam, dass sie sich in einem menschenfeindlichen System selbst zu behaupten versuchten.

www.dubistanders.de

Bärbel Schindler-Saefkow: Siemens & Halske im Frauenkonzentrationslager Ravensbrück

Auf den Seiten der Rosa-Luxemburg-Stiftung veröffentlichter Artikel zu den Siemens-Produktionsstätten in Ravensbrück, in denen auch Zwangsarbeiterinnen aus dem KZ Uckermark eingesetzt wurden.

www.rosalux.de/publication/14103/siemens-amp-halske-im-frauenkonzentrationslager-ravensbrueck.html

Debra Mandel: Holocaust Bibliography

Umfangreiche, thematisch sortierte Zusammenstellung von Beständen der Snell Library (Northeastern University) zum Holocaust, gute Recherchebasis (englisch)

www.dac.neu.edu/holocaust/bib.htm

FrauenLesbenGruppe Hamburg: Entschädigung für alle Zwangsarbeiterlnnen im Siemens-Konzern 1939-45

Aus Interim 431 stammender Artikel zur Problematik der Entschädigung von ZwangsarbeiterInnen, der v. a. auf das KZ Ravensbrück eingeht.

www.nadir.org/nadir/periodika/interim/heft/heft431/seite26.html

Francis Hunger: Siemens und Zwangsarbeit in Ravensbrück

Chronologie zur Zwangsarbeit bei Siemens, (Teil der Website http://ravensbrueck.irmielin.org mit dem Titel "Fragmente über meine Grossmutter Ilse Hunger"

http://ravensbrueck.irmielin.org/1/siemens.htm

shoah.de

Deutschsprachiges Internetportal zum Thema Shoah und Holocaust von der Aktion Kinder des Holocaust (akdh.ch). Sehr gut strukturierte, 800 Links umfassende Sammlung von Internetresourcen, thematisch geordnet und über eine Site-Suchmaschine erschließbar. Eine sehr beeindruckende Website.

www.shoah.de

Pat Binder: Stimmen aus Ravensbrück

Zweisprachiges (deutsch - englisches) Kunstprojekt, das Gedichte von Ravensbrückerinnen in Szene setzt. Es gibt eine Chronologie des Lagers und einen "virtuellen Ort des Gedenkens".

www.pat-binder.de/ravensbrueck

Standhaft.org

Die Site ist der Darstellung des Schicksals der ZeugInnen Jehovas u. a. unter dem NS-Regime gewidmet. Die ZeugInnen Jehovas waren eine der großen Verfolgtengruppen; auch in Ravensbrück waren viele von ihnen interniert. Geboten werden ein Überblick über die derzeitigen Ausstellungen, Diskussionsabende und Filmvorführungen der verschiedenen Organisatoren und eine Diskussionsplattform.

www.standhaft.org

Studienkreis zur Erforschung und Vermittlung der Geschichte des deutschen Widerstandes 1933 - 1945 e.V.

Der Studienkreis wurde 1967 in Frankfurt/M gegründet. Zu seinen wichtigsten Aufgaben gehört es, den antifaschistischen Widerstand in den Jahren 1933 bis 1945 in seinem gesamten politischen und sozialen Spektrum zu erforschen und vor allem die in der Öffentlichkeit wenig beachteten oder ausgeklammerten Aspekte des Widerstands bekannt zu machen. Das zur Organisation gehörige Dokumentationsarchiv des deutschen Widerstands bietet InteressentInnen Materialien über die Zeit 1933-1945, vor allem über den antifaschistischen Widerstand, über NS-Verfolgung, Zwangsarbeit, das NS-Lagersystem und über die verschiedenen Opfergruppen der Nazidiktatur. Mittlerweile ist die umfangreiche Bibliothek - weitgehend in einer Faust-Datenbank erfasst - erreichbar unter www.ifaust.de/studienkreis-bibliothek.
Das Archiv mit wertvollen Dokumenten und umfangreichen Nachlässen findet sich auf der Website des Studienkreises.

www.studienkreis-widerstand-1933-45.de

»Spurensuche«. Die jüdischen Schülerinnen und die Zeit des Nationalsozialismus an der Maria-Theresia-Schule Augsburg

Die Website präsentiert die von der Projektgruppe »Spurensuche« des Augsburger Maria-Theresia-Gymnasiums über mehr als zwei Jahre erarbeitete Dokumentation und die zugehörige Ausstellung. Die derzeit bekannten 200 jüdischen Schülerinnen, die in der Zeit von 1892 bis 1938 die Maria-Theresia-Schule besuchten, werden mit Kurzbiografien, Bild- und Archivmaterial vorgestellt. Mit dieser Dokumentation wird auch ein eindrucksvoller Bestandteil Augsburger Stadtgeschichte, der radikal zerstört wurde, wieder greifbar. Als exemplarisches Schicksal steht das Leben von Marianne Weil im Mittelpunkt, die in Auschwitz gestorben ist. Zeitzeugeninterviews, die Geschichte des Schullebens unter dem NS-Regime, in der sich die zunehmende Entrechtung und Ausgrenzung der jüdischen Schülerinnen und ihrer Familien widerspiegelt, aber auch die Resonanz auf die im November 2005 im Maria-Theresia-Gymnasium gezeigte Ausstellung vervollständigen das Angebot.

www.spurensuche.hdbg.de

AK "Marginalisierte-gestern und heute": Bewusstsein schaffen - Ausgrenzung abschaffen!

Seit 2007 beschäftigt sich der Arbeitskreis  "Marginalisierte-gestern und heute" mit den Ursachen, Erscheinungsformen, Kontinuitäten und Brüchen der Ausgrenzung und Verfolgung von Menschen, denen u.a. das Stigma "asozial" angeheftet wurde und wird.

Der AK will mit Veranstaltungen, Publikationen etc.  die Öffentlichkeit für dieses Thema sensibilisieren. Dazu gehören auch Gedenkveranstaltungen an Orten in Berlin und Brandenburg.

http://bewegung.taz.de/organisationen/ak-marginalisierte-gestern-und-heute/ueber-uns

Antifa Working Camps Ravensbrück

Das "JugendWohnProjekt MittenDrin" (JWP MittenDrin e.V.) organisiert das Antifa Ravensbrück Working Camp. Dieses Projekt findet einmal im Jahr in den Sommerferien statt und setzt sich dafür ein, dass das "Siemens-Zwangsarbeitslager" in die Gedenkstätte Ravensbrück integiert wird. Vom Camp 2011 gib es bei Youtube eine sehr informative Online-Kurzdokumentation.

Gemeinsam gegen das vergessen!

Mehr Informationen unter: http://www.antifa-ravensbrueck.de

nach oben